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150 Jahre alt ist der Alpinismus in den Sextner Dolomiten: die Geschichte einer ganz großen Leidenschaft.

BLOG - Bad Moos Dolomites Spa Resort



22.05.2019

150 Jahre lang machten immer wieder neue, noch verrücktere und kühnere Bergbesteigungen von sich reden. Eine Zeit voller Heldengeschichten, ruhmreicher Gipfelsiege, aber auch so manchem gescheiterten Vorhaben.

PIONIERE AM BERG Der Wiener Paul Grohmann, Sextens Ur-Bergführer Franz Innerkofler und der Kärntner Peter Salcher waren die Ersten. Ein Alpinist, ein Steinmetzgeselle und ein Jäger. Schrittmacher des Alpinismus in den Sextner Dolomiten. Die ungewöhnliche Dreiercombo hatte im Jahr 1869 innerhalb nur eines Monats zuerst die vermeintlich unbesteigbare Dreischusterspitze – den höchsten Gipfel der Berggruppe – den Langkofel und dann auch noch die Große Zinne bezwungen. Ihre spektakulären Erstbesteigungen gelten heute als wichtiger Markstein für die Anfänge des Alpinismus in den Sextner Dolomiten. Die Gipfeljagd war eröffnet und lockte ambitionierte junge Bergsteiger und Kletterer, wie Sepp und Veit Innerkofler.

Immer tückischere Aufstiegsrouten wurden gesucht und zum Teil ohne Hilfsmittel bezwungen. Klettertechnische Meisterstücke, die den Bergsteigern Ruhm und Heldenstatus einbrachten: Sepp Innerkofler wurde durch die Bezwingung der Kleine Zinne-Nordwand zur Legende. Auch der „Preuss-Riss“, eine der schönsten Klettertouren zum Gipfel der Kleinen Zinne, erinnert noch heute an die spannende Erschließungsphase. WETTKAMPF MENSCH–BERG Mit den 1930ern kam die Zeit
des 6. Grades, der höchsten Schwierigkeitsstufe im Alpinismus. Und die Sternstunde der Sextner Kletter-Brüder Toni und Franz Schranzhofer. Mit ihren spektakulären Aufstiegen über die Zwölfer-Nordkante und die Nordwand der Westlichen Zinne machten sie sich einen Namen. Kurz darauf wurde auch die Große Zinne-Nordwand von einer italienischen Zweier-Seilschaft geknackt. Doch die gewaltigen Dächer der beiden größeren Zinnen waren noch immer nicht bezwungen – galten als unüberwindbar. Zumindest so lange, bis in den 1950ern eine neue Bergsteigergeneration den Fels-Überhängen mit Bohrhaken zu Leibe rückte. Bald wurde die Große Zinne-Nordwand in der Falllinie durchklettert und die beiden Routen „Direttissima“ und „Superdirettissima“ gelegt – eine alpinistische Extremleistung! 1968 wurde schließlich das letzte Bollwerk der Sextner Dolomiten, der 40 Meter waagrecht vorstehende Überhang der Westlichen Zinne, mit extremem technischen Aufwand durchstiegen.


Mehr zum 150. Geburtstag: www.sexten.it/150

Die Drei Zinnen
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